Projekt: Jeder stirbt für sich allein


Hochschule Bremen, Bremen Neustadt
Fördersumme: 2.000 Euro

Wie in dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada geht es in dem Theaterstück um Mitläufer und Verräter, um Wegschauen und Widerstand, um Zivilcourage, um die Menschenwürde unter den Bedingungen von Krieg und Diktatur. Was hätte ich getan, wäre ich mutig gewesen? Wie hätte ich reagiert, wenn …? Und ist Widerstand überhaupt in jedem Fall sinnvoll? Etwa 30 Studienanfänger der Hochschule werden sich mit den Protagonisten des Romans beschäftigen, mit Anna und Otto Quangel, die sich den Nazis widersetzten. Ebenso wahrhaftig wie die Geschwister Scholl oder andere. Die Theaterschüler entwickeln ein Stück, das sich aus Wahrheit und Fiktion speist, eine Collage, die die wesentliche Frage nach der Menschenwürde nie aus dem Blick verliert. Das Stück wird im Juni 2014 erstmalig aufgeführt. Die swb-Bildungsinitiative übernimmt die Kosten für Bühnengestaltung, Kostüme und mediale Ausstattung.


1. Halbjahr 2014
Tanz / Theater, Politische Bildung
Springendes Mädchen