Projekt: INVITRO - Das Benennen kleiner Dinge


Oberschule Leibnizplatz, Weserburg (Museum für moderne Kunst), Bremen Neustadt
Fördersumme: 1.200 Euro

Genau hinschauen müssen die Teilnehmer – etwa 25 Schüler und Schülerinnen der Oberstufe – bei diesem Kunstprojekt der Weserburg: Zunächst sammeln die Jugendlichen sehr kleine Dinge. Dinge, die sie in der Natur finden oder in den Hosentaschen, auf der Straße oder in ihren Zimmern. Anschließend gilt es, die Dinge in Fläschchen zu bugsieren, sie zu definieren und zu kategorisieren. Das Vorgehen wird dabei streng wissenschaftlich sein, doch die anzuwendende Forschungsmethode stammt von einem Künstler, von Brian Collier. Durch sein besonderes Klassifikationssystem erhält das Fundstück seinen Namen, der wiederum Auskunft über seine Beschaffenheit gibt. Die Besonderheit in Colliers Verfahren besteht darin, dass er Beschreibungskategorien schafft, die eine Auseinandersetzung mit der Veränderung von Natur und Umwelt provoziert, die auch an kleinsten Gegenständen festgemacht werden kann. So begeben sich die Schüler auf eine ästhetische Forschungsreise, bei der sie per Mikroskop kleinste Eigenschaften und Veränderungen wahrnehmen und dokumentieren können. Das Geld der swb-Bildungsinitiative fließt überwiegend in Arbeits- und Dokumentationsmaterialien.


1. Halbjahr 2014
Sprach-, Lese-, Schreibkompetenz, Neues Lernen (Methodik), Bildende Kunst
Springendes Mädchen